Motivation

Wir, Philipp, Theo und Fabian, haben im Jahr 2021 die cap-on GmbH, ein bayerisches FinTech mit Sitz in Ulm-Elchingen, gegründet. Was das mit ClimateGrid zu tun hat? Nun, eine ganze Menge. ClimateGrid ist, wenn man so will, die logische Konsequenz von cap-on. Die Erkenntnis: Viele Unternehmen möchten in Punkto Klimaschutz etwas tun, wissen nur oft einfach nicht wie, und vor allem was. Genau da setzen wir an.

Doch kurz noch einmal einen Schritt zurück.

Bei cap-on entwickeln wir digitale Asset-as-a-Service Lösungen für Industriekunden. Wir ermöglichen unseren Kunden, Assets auf Basis von IoT-Daten flexibel zu nutzen und output-basiert zu bezahlen. So weit, so gut.


Schon bald kam uns dabei die Idee, unsere Finanzierungslösungen mit regionalen Klimaschutzprojekten verschiedener Projektträger zu verknüpfen. Und mittlerweile gehört die automatisierte Emissionsdatenerhebung der zu finanzierenden Assets zu einem zentralen Baustein der cap-on Lösung. Mit der Zeit merkten wir immer mehr, dass dem Großteil unserer Kunden das Wissen um ihre eigenen Emissionen fehlt, und so sind unsere Lösungsansätze und ersten Projekte innerhalb kürzester Zeit auf enormes Interesse gestoßen. Viele Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung nämlich durchaus bewusst, haben bislang aber noch nicht den richtigen Ansprechpartner im Bereich Nachhaltigkeit gefunden oder schieben ihr Engagement aus Angst vor Greenwashing weiter auf die lange Bank. Hinzu kommt, dass in Kürze anwendbare Regularien, Begriffe und Anforderungen der verschiedenen Regelwerke (CSRD, EU-Taxonomie VO) nach wie vor nur schwer greifbar sind, was zu noch größerer Unsicherheit im Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken führt.


Durch unsere Beratungs- und Entwicklungsarbeit bei cap-on haben wir nicht nur spezifisches Know-How in den Bereichen Klimabilanzierung, Kompensation und Reporting, sondern vor allem ein bunt gestreutes Netzwerk an Kooperationspartnern aufgebaut. Hierzu gehören Wissenschaftler aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, Vertreter aus Unternehmen und Verbänden sowie Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung. Es gibt wahnsinnig viel wichtige Akteure, gute Ideen und echten Willen da draussen, die es jetzt gilt, effektiv zusammen zu bringen. Und das mit lokalem Impact, transparent und zielgerichtet.  


All das hat uns angespornt, ClimateGrid zu gründen. Wir möchten unser so rasant gewachsenes Netzwerk anderen Unternehmen zur Verfügung stellen, denn auch wir fühlen uns in der Verantwortung. Wir sehen uns als strategischen Partner des Mittelstands und als Bindeglied zwischen Industrie und Projektträgern. Wir möchten es anderen Unternehmen so leicht wie möglich machen, sich nachhaltig zu engagieren – von Status-Quo-Analysen über die Auswahl von geeigneten Projektpartnern bis hin zur rechtssicheren Nachhaltigkeitsberichterstattung und ESG-Kommunikation. Wir sind hoch motiviert und fest davon überzeugt, dass wir den Herausforderungen des Klimawandels nur mit einem gemeinschaftlichen Ansatz und freiwilligen Klimaschutzbeiträgen effektiv begegnen können – und wir hoffen, Ihr seid es auch.